LEHMANNs Gastronomie - Verpflegung für Kitas, Grundschulen und weiterführende Schulen

Was bedeutet eigentlich nachhaltige Ernährung?

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ begegnet uns in vielen Bereichen des Alltags immer häufiger. Auch wir bei LEHMANNs sehen uns in der Verantwortung, nachhaltig zu handeln. Dabei spielt vor allem Nachhaltigkeit rund um die Ernährung eine wichtige Rolle.

Aber was bedeutet eigentlich nachhaltige Ernährung? Kurz zusammengefasst bedeutet es, sich so zu ernähren, dass die Erde dauerhaft gerecht bewirtschaftet wird. So schützen wir die Erde und stellen sicher, dass auch nachfolgenden Generationen ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen.  

Faire Preise und Arbeitsbedingungen 

Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen führen dazu, dass Lebensmittel nur günstig und nicht nachhaltig produziert werden. Fair gehandelte Produkte dagegen sichern Existenzen und erlauben es den Produzenten, mehr auf Qualität als auf Quantität zu achten.  

Faire Produkte erhalten Sie in „Fair Trade“-Geschäften oder erkennen Sie im Supermarkt anhand der Gütesiegel. Ideal ist es auch, so wenig Zwischenhändler wie möglich zu haben. Denn jede weitere Person minimiert den Gewinn der Hersteller: So arbeiten wir beispielsweise, wann immer möglich, direkt mit regionalen Unternehmen.  

Lebensmittelabfälle vermeiden  

Zu einer nachhaltigen Ernährung gehört auch, die Verschwendung von Lebensmitteln zu reduzieren. Denn für jedes entsorgte Produkt wurden umsonst Ressourcen aufgewendet.  

Sie können Lebensmittelabfälle vermeiden, indem Sie Ihre Einkäufe gut planen, Lebensmittel richtig lagern und Reste weiterverwerten. Beispielsweise produzieren wir aus allen unvermeidbaren Speiseresten Strom in einer Biogasanlage. 

Vertrauen durch Transparenz  

Viele Menschen haben das Vertrauen in die Lebensmittelindustrie verloren. Sie wollen wissen, woher ihre Lebensmittel stammen und unter welchen Umständen sie produziert wurden. Um unseren Kund*innen die beste Qualität zu bieten, überprüfen wir unsere Lieferanten und Produzenten regelmäßig vor Ort.  

Besorgen Sie Ihre eigenen Lebensmittel auf dem Wochenmarkt, können auch Sie direkt mit den Herstellern sprechen und sich nach den Produktionsbedingungen erkundigen. In Supermärkten sind Gütesiegel ein gutes Indiz: Diese haben mittlerweile oft einen Barcode, mit dem Sie den Produktionsprozess nachvollziehen können. 

Gesunde Ernährung  

Letztendlich bedeutet eine nachhaltige Ernährung auch, sich gesund zu ernähren: Achten Sie auf einen vielfältigen und abwechslungsreichen Speiseplan, der an regionale und saisonale Bedingungen angepasst ist.  

Versuchen Sie, Fertigprodukte zu vermeiden. Frische Lebensmittel sind nicht nur besser für die Umwelt, sie enthalten auch mehr Nährstoffe und Vitamine. Zudem sind sie frei von Zusatzstoffen und haben viel weniger Zucker, Salz und Fett. 

Neben weniger Fertigprodukten trägt auch der reduzierte Konsum von Fleisch und Milchprodukten zu einer nachhaltigen Ernährung bei. Erhöhen Sie stattdessen den Anteil an Gemüse, Obst und Nüssen. 

Fokus auf Bio-Produkte   

Wer nicht will, muss nicht ganz auf Fleisch verzichten. Viele Expert*innen raten, ein- bis zweimal pro Woche Fleisch zu essen. Hier bietet Bio-Fleisch eine gute Alternative.  

Auch bei anderen Produkten lohnt sich der Griff zu Bio: Ökologische Produkte werden ohne synthetische Düngemittel und Pestizide hergestellt. So wird das Grundwasser nicht verschmutzt und gefährdete Tierarten wie Bienen bleiben erhalten. Zudem benötigen synthetische Düngemittel viel Energie in der Herstellung. 

Generell trägt eine ökologische Landwirtschaft laut Studien zu einem viel geringeren Ausstoß an Treibhausgasen und Schadstoffen bei. Beispielsweise ist der negative Einfluss auf die Umwelt bei Bio-Fleisch nur halb so hoch, wie bei Fleisch aus konventioneller Landwirtschaft. 

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