Interview: René Herrmann, Teamleitung Marketing und Projektmanagement bei LEHMANNs Gastronomie

Heute stellen wir Ihnen René Herrmann vor. Er ist seit 2025 bei der LEHMANNs Gastronomie und als Teamleitung Marketing und Projektmanagement tätig. Im Interview spricht er über seine Aufgaben, seine Motivation und darüber, warum ihm nachhaltige Kinderverpflegung besonders wichtig ist.

Herr Herrmann, was ist Ihre aktuelle Position bei LEHMANNs und wie würden Sie Ihre Rolle in eigenen Worten beschreiben?

Meine offizielle Jobbezeichnung lautet Teamleitung Marketing und Projektmanagement.
Ich verstehe mich hier bei LEHMANNs als Schnittstelle zwischen der Geschäftsführung, der Abteilungsleitung Marketing und meinem kleinen, aber feinen Team von zwei Leuten. Zudem strukturiere ich die aktuellen Projekte und bin als Ansprechpartner und Impulsgeber für das Team da. Als Designer arbeite ich zudem aktiv an Projekten, die ich selbständig umsetze und abstimme.

Wann und wie kamen Sie zu LEHMANNs?

Ich arbeite seit dem 01.10.25 für LEHMANNs und bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung eher zufällig mit Stefan Lehmann in Kontakt gekommen, den ich schon aus Kindergartenzeiten unserer Kinder kannte. Alles Weitere ging dann schnell und unkompliziert, da bei LEHMANNs ein Bedarf bestand, den ich gut bedienen kann.

Für welchen Bereich sind Sie verantwortlich und was gehört konkret zu Ihren wichtigsten Aufgaben?

Ich verantworte im Marketing vor allem die Themen Konzeption, Design und Umsetzung. Zudem leite ich den neu geschaffenen Bereiches Projektmanagement. Dort organisieren wir beispielsweise Themen wie die Erfassung der Speisereste aus den Einrichtungen, um unsere Kunden im Hinblick auf die Essensbestellungen zukünftig noch besser beraten zu können.

Wie starten Sie in einen typischen Arbeitstag? Gibt es Routinen, die Ihnen wichtig sind?

Normalerweise starte ich damit, dass ich mir meinen Tag anschaue, meine Mails kontrolliere und mir bei einer Tasse Kaffee einen Überblick der aktuellen Nachrichten verschaffe. Wirkliche Routinen pflege ich keine, aber ich sehe den täglichen Austausch mit den Kollegen als wichtig an, sowohl geschäftlich als auch privat.

Was mögen Sie an Ihrer Arbeit am liebsten und was motiviert Sie persönlich?

Meine Arbeit ist extrem vielfältig. LEHMANNs ist ein sehr dynamisches Unternehmen mit vielen Ideen und Anstößen. Da geht es häufig darum, sich in Bereichen zu bewegen, die vielleicht nicht ins klassische Marketing passen. Der Mix aus konzeptionellen, markenspezifischen Design-Themen, Projektmanagement und dem nachhaltigen Aufbau von Prozessen ist spannend. Zudem vereinen wir bei LEHMANNs mehrere Marken unter einem Dach, da wird es einem nicht langweilig.

Mich motiviert, dass ich mit meiner über die Jahre aufgebauten Erfahrung helfen kann, Arbeits- und Sichtweisen zu etablieren sowie bei Designthemen Impulse zu setzen.

Wieso arbeiten Sie für ein Unternehmen, das sich auf Verpflegung für Kindergärten, Kitas und Schulen spezialisiert hat. Was bedeutet dieser Fokus auf Kinder für Sie?

Als Vater von drei Kindern empfinde ich es als sehr wichtig, dass die Kinder vom Kindergarten bis zur weiterführenden Schule mit den bestmöglichen Lebensmitteln versorgt werden. Deswegen bin ich froh, dass das Thema Qualität hier großgeschrieben wird, und dass LEHMANNs alles dafür tut, beste Qualität auf die Teller der Kinder zu bringen.

Darüber hinaus finde ich die Haltung, dabei möglichst nachhaltig

zu agieren, äußerst wichtig, denn es gibt ja noch andere Aspekte als das reine Produkt. Herstellung, Energiegewinnung, Ressourcenschonung die Verarbeitung der Lebensmittelreste aus den Einrichtungen spielen hier in meinen Augen auch eine wichtige Rolle.

Wenn Sie in die Zukunft blicken: Welche Themen oder Projekte möchten Sie bei LEHMANNs voranbringen?

Ich finde es wichtig, die aktuelle Markenstruktur von LEHMANNs, LEHKi, Tante Resi und Coolinary nachvollziehbar nach außen zu transportieren. Gleichzeitig möchte ich zusammen mit dem Vertrieb einen Prozess anzustoßen, der es uns ermöglicht, in dieser Markenstruktur gezielt und mit geringem Aufwand weitere Kunden anzusprechen und für uns zu gewinnen.

Ein weiteres Projekt ist unser Food-Waste-Projekt. Wir haben damit angefangen, die Speisereste zu wiegen, die wir täglich aus den Einrichtungen zurückbekommen, und diese zuzuordnen. Das bringt uns zukünftig in die Lage, Einrichtungen zu identifizieren, die z. B. nachweislich dauerhaft zu viel bestellen, und diese dahingehend zu beraten. Darüber hinaus versetzt uns das Projekt in die Lage, nachvollziehen zu können, inwieweit Änderungen von einzelnen Produkten oder ganzen Menüs von unseren Kunden angenommen werden.