Natürliche Reinigungsmittel für die Küche – jeder hat sie bereits zuhause 

    Leckeres und gesundes Essen macht glücklich und liefert den ultimativen Energiekick für den Alltag. Damit Sie die Mahlzeiten auch richtig genießen können, ist ein hohes Maß an Hygiene in der Küche besonders wichtig! Aufgrund von Wärme und Feuchtigkeit herrschen in Küchen perfekte Lebensbedingungen für Bakterien und Viren. Bereits kleine Nachlässigkeiten können so große Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

    Tatsächlich gibt es mittlerweile für jeden Putzzweck ein Spezialmittel. Die vielen bunten Flaschen sind nicht nur reine Platzverschwendung, sondern bestehen meistens auch aus gesundheits- und umweltschädlichen Inhaltsstoffen. Dabei spielt die Auswahl der richtigen Reinigungsmittel in der Küche eine größere Rolle als in anderen Räumen: Die eingesetzten Mittel müssen wirksam und gesundheitsverträglich sein, da auch Reste von Putzmitteln die Lebensmittel verunreinigen können.

    In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, mit welchen natürlichen Reinigungsmitteln Sie nachhaltig und kostengünstig in Ihrer Küche putzen können.

    Die Zutaten für natürliche Reinigungsmittel

    Aus wenigen Haushaltsmitteln können Sie viele natürliche Reinigungsmittel ganz einfach selber machen. Dafür benötigen Sie:

    • Essig
    • Wasser
    • Natron oder Backpulver
    • Zitronensäure

    Allzweckreiniger selber machen

    Der Allzweckreiniger ist einer der beliebtesten Putzmittel in jedem Zuhause. Egal ob für Flächen, Küchenmöbel oder Küchengeräte – er ist nahezu überall zur Reinigung und Pflege einsetzbar.

    Für eine Bio-Variante vermengen Sie Weißweinessig mit Wasser. Mit ein paar Tropen ätherischer Öle sorgen Sie für einen ultimativen Frischekick in Ihrer Küche. Ätherische Öle haben zudem eine entspannende und wohltuende Wirkung.

    Kalk ganz einfach loswerden

    Ein großes Problem in vielen Küche ist Kalk, vor allem im Wasserkocher oder Innenraum der Spülmaschine. Kalk ist zwar nicht gesundheitsschädlich, kann aber den Geschmack des Wassers beeinträchtigen und die Geräte beschädigen. Auch hier können Sie auf einen teuren Spezialreiniger verzichten, denn Zitronensäure oder Essig reichen völlig aus.

    Füllen Sie Ihren Wasserkocher mit Wasser und rühren Sie etwas Zitronensäure ein. Nach dem Einwirken spülen Sie den Wasserkocher gründlich ab. Aber Vorsicht: Kochen Sie die Zitronen-Wasser-Mischung auf keinen Fall auf! Dadurch entsteht ein Belag, der hartnäckiger als Kalk ist.

    Auch Essig ist eine beliebte und einfache Methode zum Entkalken: Hierfür geben Sie Essig und etwas Wasser in das Gerät, kochen die Mischung auf und spülen den Wasserkocher gut aus.

    Stinkender Abfluss? Nein, danke!

    Haben Sie Probleme mit einem stinkenden oder sogar verstopften Abfluss? Häufig bilden sich durch Lebensmittelreste Bakterien, die nach und nach zu unangenehmen Gerüchen führen. Tatsächlich ist Essig auch hier ein Wundermittel: Geben Sie etwas Natron oder Backpulver in den Abfluss und schütten Sie Essig hinterher. Die Reaktion der beiden Hausmittel macht sich durch einen weißen Schaum bemerkbar. Am besten legen Sie ein Lappen auf den Abfluss und lassen die Mischung einwirken. Den gelösten Schmutz dann einfach mit heißem Wasser runterspülen.

    Extra-Tipp: Essig wirkt antibakteriell und desinfizierend, d.h. er ist wirksam gegen Viren, Bakterien und Schimmel. Damit lassen sich Küchenspüle oder Arbeitsflächen (Ausnahme: empfindliche Oberflächen wie z.B. Naturstein) ganz einfach desinfizieren. Achten Sie jedoch, Ihre Küche danach gut zu lüften.

    Hartnäckige Speisereste bekämpfen

    Manche Speisereste sind hartnäckig und durch einfaches Spülen nicht zu entfernen. Doch mit dem altbewährten Hausmittel Natron können Sie auch hier weiterhin ohne Chemie putzen. Dazu geben Sie in heißem Wasser aufgelöstes Natron in eingebrannte Töpfe, Pfannen oder Backbleche und lassen es einwirken. Anschließend entfernen Sie die Essensreste ganz einfach mit einem Schwamm.