Beim Bäcker stehen wir oft vor einer kleinen Brot-Parade: Vollkornbrot, Dinkelbrötchen, Weizenstange – und schon beginnt die Grübelei. Aber nicht nur dort: Eine Vielzahl an Lebensmitteln besteht wahlweise aus Dinkel oder Weizen. Manche davon in einer Vollkorn-Variante, andere nicht.
Welches ist eigentlich die gesündeste Wahl für unsere Familie? Ist Dinkel besser als Weizen? Und was hat Vollkorn damit zu tun? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Artikel.
Auf den ersten Blick ähneln sich beide stark, schließlich sind sie ja verwandt. Und tatsächlich sind die Unterschiede eher gering.
Dinkel enthält mehr Eiweiß, Magnesium, Eisen und Zink und punktet außerdem mit etwas höheren Mengen an bestimmten B-Vitaminen. Betrachtet man die Ballaststoffe, so liefert Vollkornweizen tendenziell mehr davon als Vollkorndinkel. Beide Getreidearten enthalten Gluten. Für Menschen mit Zöliakie sind sie deshalb ungeeignet.
Die Unterschiede sind kleiner, als viele denken. Der größere „Gesundheitshebel“ liegt in der Frage, ob es sich um Vollkorn handelt oder nicht.
Lesetipp: Mehr über die Rolle von Ballaststoffen im Familienalltag lesen Sie hier: Warum Ballaststoffe für Kinder so wichtig sind und wo sie drinstecken.
Ob Dinkel oder Weizen – als Vollkornvariante liefern beide deutlich mehr wertvolle Inhaltsstoffe. Zudem sind sie gut für die Verdauung und stabilisieren den Blutzuckerspiegel. Daher sollten sie von klein auf in die Ernährung von Kindern integriert werden. Welche Vorteile Vollkornprodukte für Kinder haben und wie Sie bei der Ernährung auf Vollkornprodukte umstellen können, erfahren Sie hier: Gesunde Ernährung: Vollkornprodukte für Kinder.
Für die Gesundheit zählt also vor allem der Vollkornanteil und nicht so sehr, ob es aus Dinkel oder Weizen besteht. Dinkel kann eine leckere Abwechslung sein, und eine Mischung verschiedener Getreide sorgt für Vielfalt und Genuss.
Am Ende gilt: Was schmeckt, gut tut und den Familienalltag bereichert, ist die beste Wahl.